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Gemeinschaftsschule

Wir sind seit dem Schuljahr 2014/2015 Gemeinschaftsschule (GMS).
Was heißt das?
In der Primarstufe (Grundschule) und in der auslaufenden Werkrealschule sind wir eine teilgebundene Ganztagesschule, das heißt eine Klasse in jeder Stufe ist Ganztagesklasse (1a,2a,3a,4a,9a). In der GMS ab Klasse 5 sind wir eine gebundene Ganztagesschule, alle Schüler und Schülerinnen sind Ganztagesschüler bzw. Schülerinnen. An vier Tagen in der Woche haben wir Ganztagesbetrieb mit rhythmisiertem pädagogischem Angebot. An drei Nachmittagen ist Unterricht und an einem Nachmittag (Mittwoch) werden verschiedene Arbeitsgemeinschaften von Jugendbegleitern angeboten. Hier legen wir großen Wert auf qualifiziertes Personal, wie Trainer oder Trainerinnen von Sportvereinen, u.a..
Durch längeres gemeinsames Lernen und durch bestmögliche individuelle Lernformen wird diese Schulart der Unterschiedlichkeit der Schüler gerecht. Die Schüler lernen miteinander und voneinander und entwickeln dadurch auch wichtige soziale Kompetenzen. Beispielhaft einige konkrete Punkte dazu:


      - Schülerzentrierte Unterrichtsmethode
      - Individuelle Lern- und Förderpläne für alle Schülerinnen und Schüler
      - Selbstverantwortliches Lernen individuell und in variablen Gruppen
      - Praktika in unterschiedlichen Lebensbereichen
      - Lehrerinnen und Lehrer arbeiten im Team
      - Individuelle Leistungsrückmeldung
      - Rhythmisierter, bewegter Schulalltag


Die Gesamtheit der Kinder einer Klasse bildet die Lerngruppe in der GMS. Die Lerngruppe bietet den Schülern das sichere Umfeld und hier finden auch die Input-Phasen durch den Lehrer statt. Darüber hinaus lernen die Kinder sich in unterschiedlichen Gruppierungen anhand individueller und kooperativer Lernformen weitgehend selbstverantwortlich zu betätigen. Über die Größe und inhaltliche Ausrichtung der Lerngruppen entscheidet das Lehrpersonal nach pädagogischen Gesichtspunkten und organisatorischen Gegebenheiten.
Ein wesentlicher Bestandteil unserer GMS ist das Lerntagebuch, in dem alle Lernvorgänge des Schülers dokumentiert werden. Jede Woche bekommt der Schüler einen Rückmeldebogen und legt dann das Lerntagebuch den Eltern vor, die dieses dann unterschreiben. So werden die Eltern kontinuierlich in die schulische Entwicklung ihres Kindes miteinbezogen. Bei auftretenden Problemen werden die Eltern sofort kontaktiert, um gemeinsam Lösungsstrategien zu finden. Unterstützt werden die Lehrkräfte von den beiden Sozialarbeitern Herrn Hinrichs (Sekundarstufe) und Frau Wenda-Kümmel (Primarstufe). Außerdem nehmen wir – bei Bedarf – zur Unterstützung unserer Arbeit außerschulische Partner ins Boot, wie das Jugendamt, die schulpsychologische Beratungsstelle etc.. Unterstützt wird unsere pädagogische Arbeit durch Kollegen der Erziehungshilfe-Schule und der Förderschule.
In der GMS müssen keine Noten gegeben werden, allerdings können die Eltern die „Übersetzung“ in Noten verlangen. Falls ein Schüler in eine andere Schulart wechselt, müssen Noten ausgewiesen werden. Auch in den Abschlussklassen werden Noten gegeben.


Pädagogisches Konzept


Zu Beginn der Klasse 5 wird in den Fächern Deutsch und Mathematik eine Lernstands-Erhebung mit den Schülern und Schülerinnen durchgeführt. Auf Grund dieser Ergebnisse erstellen wir für die Schüler individuelle Förderpläne, die in einem bestimmten Zeitraum von den Schülern bearbeitet werden müssen. Wir unterrichten die Schüler nach drei Leistungsniveaus:

Grundniveau (Werkrealschule)

Mittleres Niveau (Realschule)

Erweitertes Niveau (Gymnasium)

Je nach Ergebnis der Lernstands-Erhebung bekommen die Schüler Arbeitsmaterial für das für sie passende Niveau. Tests, Klassenarbeiten, Arbeits- und Sozialverhalten entscheiden dann, ob ein Schüler mit Materialien eines anderen Niveaus weiter arbeiten kann. Die Eltern werden über das Lerntagebuch über die Lernfortschritte ihres Kindes informiert. Regelmäßige Coaching-Gespräche durch die Lehrkräfte unterstützen die Schüler in ihrer Arbeit und fördern die Stärken des Schülers bzw. verringern durch gezielte Hilfen die Schwächen eines Schülers.

Im Schuljahr 2016/2017 wurde der neue Bildungsplan für die Sekundarstufe 1 an allen Werkrealschulen, Gemeinschaftsschulen und Realschulen eingeführt.
Ab Klasse 6 bieten wir die zweite Fremdsprache „Französisch“ an. Während des Schuljahres werden mit den Eltern in der Regel zwei Entwicklungsgespräche durch die Klassenlehrer/innen angeboten. Der Lernentwicklungsbericht wird im Februar und im Juli erstellt.  Auf Wunsch der Eltern werden auch Noten ausgewiesen, grundsätzlich ist aber der Lernentwicklungsbericht ohne Noten.

Ab Klasse 7 können die Schüler/innen ein Wahlpflichtfach wählen. Nach dem neuen Bildungsplan werden diese folgenden Wahlpflichtfächer sein:
1. Technik
2. Alltagskultur, Ernährung, Soziales
3. 2. Fremdsprache „Französisch“ (für dieses Fach müssen sich die Schüler/innen schon ab Klasse 6 entscheiden.)


Die Schüler und Schülerinnen können auf Wunsch am Ende jeden Schuljahres an eine andere weiterführende Schule wechseln. Nach der Ablegung des „Mittleren Bildungsabschlusses“ kann ein Schüler an ein allgemeinbildendes Gymnasium wechseln, falls er die 2. Fremdsprache mitbringt, muss aber die Klasse 10 wiederholen. Der Wechsel in berufliche Gymnasien und Berufskollegs ist ebenfalls gegeben, hier besucht der Schüler sofort Klasse 11.
Der Schüler und die Eltern entscheiden ab Klasse 9, ob der Werkrealschul-Abschluss abgelegt werden soll, oder ob in Klasse 10 der „Mittlere Bildungsabschluss“ oder –„ WRS- Abschluss“ gemacht werden soll. Bei dieser Entscheidung werden die Eltern durch die Klassenlehrer/innen durch ein Beratungsgespräch unterstützt.




Fächer (Sekundarstufe 1)


1. Pflichtbereich


Religion
Ethik
Deutsch
Englisch (1. Fremdsprache)
Mathematik
Musik
Bildende Kunst
Sport
Kompetenzanalyse + individuelle Förderung (Klasse 8)

Gesellschaftswissenschaftliches Feld:


Geschichte
Geographie
Gemeinschaftskunde
Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung

Naturwissenschaftliches Feld:

Biologie, Naturphänomene, Technik (Kl. 5/6)

Ab Klasse 7:

Physik
Chemie
Biologie


2. Wahlpflichtbereich ab Klasse 7:


Technik
Alltagskultur, Ernährung, Soziales
Fremdsprache „Französisch“


3. Profilfach ab Klasse 8


Naturwissenschaft und Technik (NwT)
Sport,
Musik,
Bildende Kunst
Jeder Schüler wählt ab Kl. 8 ein Profilfach. NwT ist von jeder Schule anzubieten. Darüber hinaus bieten wir eines der Fächer Sport, Musik oder Kunst an. Die Schulkonferenz der GMS Mühlacker, Schillerschule hat als weiteres Profilfach das Fach „Sport“ gewählt. Wir haben uns bei dieser Fächerwahl am Theodor-Heuss-Gymnasium orientiert, um einen eventuellen Wechsel nach Klasse 10 GMS ins THG zu erleichtern.
Der „Neue Bildungsplan für die Sekundarstufe 1“ mit diesem Fächer-Kanon wird ab dem Schuljahr 2016/2017 an der Gemeinschaftsschule/ Realschule unterrichtet. Die jetzigen Klassen 7 werden nach dem alten Lehrplan der Realschule bis zur Abschlussprüfung unterrichtet.



Sozialcurriculum

Hier erhalten Sie das Sozialcurriculum der GMS Mühlacker

Stundenplanbeispiel Primarstufe

Hier erhalten Sie ein Stundenplanbeispiel unserer Grundschule

Stundenplanbeispiel Sekundarstufe

Hier erhalten Sie Beispiele unserer Stundenpläne

Bildungswege an der GMS

Eine Übersicht der verschiedenen Bildungswege

Gemeinschaftsschule Mühlacker · Schillerschule  -  Schillerstr. 3  -  75417 Mühlacker
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